Emily Dickinson verbrachte ihr Leben in Amherst, Massachusetts, und veröffentlichte zu Lebzeiten fast nichts — weniger als ein Dutzend Gedichte, die meisten von Herausgebern verändert. Nach ihrem Tod fand man fast 1.800 Gedichte in ihren handgehefteten Manuskriptbüchern.
Ihre Gedichte sind kurz, formal eigenwillig und präzise in den größten Themen: Hoffnung, Trauer, Zeit, das innere Wetter eines einzelnen Geistes. Sie gilt heute, neben Whitman, als eine der beiden Gründerstimmen der amerikanischen Dichtung.
Weil so viele Zeilen falsch zitiert kursieren, wird Dickinson hier mit besonderer Sorgfalt redigiert: RiseHush zitiert ihre Gedichte nach Franklin-Nummer und ihre Briefe nach Datum und weist die vielen Grußkartenzeilen zurück, die ihr fälschlich zugeschrieben werden.